- Die Dokumentation -


Im Sommer 2015 führte Manuel, ein Student der Ethnologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main, eine Feldforschung in einer Community der als brutale Sekte bekannten Religionsgemeinschaft „Twelve Tribes“ durch.

 

Sein erklärtes Forschungsziel bestand darin, den Zusammenhang zwischen der speziellen „selbst gegründeten“ Kultur und den religiösen Merkmalen der Gruppe zu untersuchen. Dafür lebte er acht Wochen lang in einer ihrer Kommunen, in einer abgelegenen Kleinstadt am Fuße der Catskill Mountains im Bundesstaat New York/USA.

 

Seinen Aufenthalt dokumentierte er unter anderem mit Filmaufnahmen. Diese wurden für den hier vorliegenden Film „Twelve Tribes Project“ zusammenmontiert. Herausgekommen ist ein Dokument des Grauens - ein erschütternder Einblick in eine Welt der Gewalt, mitten im Herz des unmenschlichen Bösen. Oder auch nicht.

 

Hinweis: Dieser Text repräsentiert nicht zwingend den durch ihn vorgestellten Film oder die religiöse Gruppe "Twelve Tribes". Für weitere Informationen schauen Sie sich bitte den Film an.

 

TEIL I

TEIL II


Ein Film von Manuel Steinert

 

Laufzeit: 95 min.

Sprache: Englisch/Deutsch

Produktionsjahr: 2015

Originalformat: Digital 1080p/50fps

 

Premiere: 4. Marburg International Ethnographic Film Festival 2015 „One With A Movie Camera“ (01.11.2015)


Dieser Film wurde mit Einverständnis der gezeigten bzw. betreffenden Personen hergestellt.

 

Dieser Film wurde nicht im Auftrag oder auf Wunsch der Religionsgemeinschaft „Twelve Tribes“ bzw. deren Mitgliedern angefertigt. Auch fand keine inhaltliche oder gestalterische Beeinflussung von zweiter oder dritter Seite statt.

 

Dieser Film ist urheberrechtlich geschützt und darf dementsprechend nicht ohne Einverständnis des Urhebers öffentlich aufgeführt werden (auch nicht Teile davon).

Für Aufführungsanfragen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.


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Comments: 1
  • #1

    Fred Heine (Friday, 25 March 2016 11:30)

    Ich kenne die TT recht gut, seit fast 30 Jahren. Alles, was sie erzählen, ist für mich Heuchelei. Weshalb denke ich das? Die meisten von ihnen haben sich radikal gegen "die Welt" und ihre eigenen Eltern aufgelehnt. Sie wollten ein eigenes "echtes" Leben leben – und haben die Freiheit dazu. Das ist mir auch alles egal, jeder darf mit seinem Leben anfangen, was er oder sie möchte. Freiheit bedeutet auch, sich für Unfreiheit entscheiden zu dürfen.
    Dieses Recht verwehren sie aber ihren Kindern. Diese wachsen in einem Terrorregime auf, dem sie nicht entkommen dürfen. Sie dürfen sich nicht mit der Außenwelt auseinandersetzen, dürfen sie nicht kennenlernen. Eine Community hat von einem Tag auf den anderen alle Fahrräder abgeschafft – weil die Kinder eben auch mal hingeradelt sind, wo sie nicht hin radeln sollten.
    Die Rechte, die sich die TT-Mitglieder ganz selbstverständlich genommen haben, verweigern sie nun ihren Kindern ... finde den Fehler ...