- Interviews -


Im Rahmen des Filmdrehs sind zahlreiche Interviews mit Mitgliedern der Twelve Tribes, Außenstehenden ("Beobachtern") und WissenschaftlerInnen entstanden. Eine Auswahl, die eventuell zusätzliche, wichtige Aspekte streift, auf die der Film nicht eingegangen ist, wird hier veröffentlicht. Die in den Interviews gemachten Aussagen decken sich nicht zwingend mit der Meinung der Macher dieser Website. Vor allem Aussagen zum Schlagen von Kindern als Erziehungsmethode werden hier nur zu dem Zweck veröffentlicht, die Haltung der Mitglieder der Twelve Tribes besser zu verstehen, nicht aber zu rechtfertigen. Die Macher dieser Website distanzieren sich ausdrücklich von Aufrufen zu jeglicher Form von Gewalt gegenüber Kindern oder Erwachsenen.

WISSENSCHAFTLICHE EINORDNUNG

Prof. Dr. Susanne Schröter ist geschäftsführende Direktorin des Instituts für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

 

Im Interview spricht sie über Fundamentalismus, schwierige Forschungsfelder und den Eingriff des Staates in die deutschen Communities der Twelve Tribes.


Prof. Dr. C.W. Huntington lehrt Religionswissenschaften am Hartwick College in Oneonta. Zweimal lud er Vertreter der Twelve Tribes in sein Einführungsseminar ein, die den Studenten von ihrer Lebenswelt berichteten.

 

Im Interview spricht er über religiöse Welten, lokale Debatten bezüglich der Twelve Tribes, sowie seine eigenen Erfahrungen und Bewertung der Gruppe.


MITGLIEDER DER TWELVE TRIBES ÜBER SICH SELBST

David spricht über die Organisation der "Zwölf Stämme", Hierarchien in den Communities und Wege der Entscheidungsfindung unter den Mitgliedern.


Nezer spricht über die seiner Ansicht nach notwendige, weil wirksame Erziehungsmethode des Schlagens mit einer Rute.


David, Derek und Kollevah sprechen über den Umgang und ihre Haltung zu Kritik bzw. Kritikern der Twelve Tribes, die prophetisch vorhergesagte Verfolgung der Gruppe und das Problem des Wortes "Sekte".


Nezer spricht über das Alltagsleben in der Community, den Tagesablauf, die Verteilung der Aufgaben und das Prinzip des mit anderen geteilten Lebens.